Samstag, 30. Dezember 2017

Gletscher Perito Moreno


















Mit einem sehr zufriedenen Gefühl verlassen wir den Torres del Paine Nationalpark und kurz darauf auch Chile. Und machen uns auf den Weg zurück nach El Calafate in Argentinien. Gut gelaunt mit guter Musik im “eigenen“ Van. Freiheit.
Eine Tankfüllung, 100 Lamas und 1000 Schlaglöcher später erreichen wir unser Ziel. Wir campen heute direkt am Lago Argentino.
Von Calafate aus fahren wir am nächsten Tag an den Gletscher Perito Moreno.
Wir waren uns alle drei vorher nicht wirklich darüber im klaren was uns erwartet.. Und umso überraschter und faszinierter waren wir von dieser anderen Welt aus Eis.
Stunden verbringen wir einfach damit den Gletscher zu betrachten und darauf zu warten dass die Sonne Eisbrocken vom Gletscher schneidet, die dann 60 Meter tiefer im See landen. Schon beim abbrechen ertönt ein lautes Knacken, das sich anhört wie Donner, doch der explosionsartige Aufschlag ist dann richtig laut. Und erst dann wird einem wieder bewusst, dass das ja ein Eiswürfel von der Größe eines Einfamilienhauses war, der da gerade ins Wasser gestürzt ist.

Wenn gerade kein Knacken und Knallen zu hören und sehen ist genießen wir einfach die Aussicht auf diesen so lebendig wirkenden Gletscher. In unendlich vielen weiß und blautönen glänzt der Perito Moreno im Sonnenlicht. Die ware Schönheit kann man auf den Bildern zwar nur erahnen aber man bekommt schon einen kleinen Einblick in diese andere, unwirkliche Welt.

Samstag, 23. Dezember 2017

Torres del Paine Nationalpark

Eines der Highlights auf unserem Roadtrip war der Nationalpark - Torres del Paine. Scho von weitem kann man die “Türme des blauen Himmels“ erspähen. Aber umso mehr man sich ihnen nähert umso gewaltiger ist deren Erscheinung. Also kämpfen wir uns, teilweise im Schritttempo, durch die nicht enden wollende Gravelroad. Vorbei an kleinen  Seen, Flüssen, Wasserfällen, sehr vielen Lamas und sogar einem einsamen Puma bis wir endlich unseren Campingplatz im Schatten, der nun noch mächtiger wirkenden Torres del Paine, erreichen.
Der Campingplatz ist auch unser Basecamp. Von hier aus machen wir uns am nächsten Tag auf den Weg zum Mirador de las Torres.
4,5 Stunden für den Aufstieg und 3,5 Stunden für den Abstieg sagt unsere Karte. Also machen wir uns nach einem ausgiebigen Frühstück gut gestärkt und hoch motiviert auf den Weg. Wetter ist super und so meistern wir den Aufstieg, trotz vielem stehen bleiben um die unglaublich schöne Landschaft zu betrachten, in gerade mal gut 3h.
Wir stehen jetzt direkt vor den Himmels-türmen. Das einzige was jetzt noch zwischen uns und den Torres steht ist ein eiskalter Gletschersee !
Obwohl uns der Wind um die Ohren peitscht verweilen wir über eine Stunde an diesem unglaublich mächtigen und trotzdem so friedlichen Ort und hätten fast übersehen dass sich eine sehr bedrohliche Wolkenfront auf uns zubewegt. Schnell ergreifen wir die Flucht. Und meistern den Abstieg in gerade mal 2 Stunden. Zwei ältere deutsche Damen haben mich mit einer Gazelle verglichen als ich sie links, springend, überholt habe. Am Camp fast trocken angekommen gibt es erst mal Abendessen und wir denken an die armen Seelen, die noch mit dem Aufstieg zu kämpfen hatten als wir schon vorm Wetter geflohen sind.
Der Muskelkater, den wir die kommenden Tage zu spüren bekommen, erinnert uns immer wieder an dieses wunderschöne Geschenk der Natur.

























Freitag, 22. Dezember 2017

Roadtrip Patagonia!!!

Jo, lange nichts mehr gehört von uns;)
Liegt daran dass wir gute zwei Wochen mit Beavis and Butthead unterwegs waren... Und nur sehr selten mal irgendwo wifi schnorren konnten.
War ne mega verschärfte Zeit, mit vielen tollen Bekanntschaften. Ob Tom und Annika, der Puma, der Waal, oder die vielen Tramper die wir am Straßenrand aufgelesen haben. Haben uns immer über Gesellschaft gefreut!

Den Wind, der uns wahrscheinlich 100L Benzin gekostet und uns des öfteren fast von der Straße gefegt hätte, werden wir vorerst nicht vermissen! Auch die ewig langen Schotterpisten, breiter wie ne Autobahn aber schlechter zu befahren als jeder Feldweg bei uns Zuhause, haben wir gerne hinter uns gelassen.










Aber an die wunderschöne Landschaft werden wir uns immer gern erinnern!